[ Home ] [ Impressum ]
Bali 2005 Reisebericht

Teilnehmer

guenni
mail

Ausbildung
Divemaster a.D.
Sonderausbildung
Nitrox




Tauchgänge
470

Tauchländer
Deutschland (Wessinesien und Ossitanien)
Malta
Spanien (Cala Joncols, Teneriffa)
Italien (Sizilien/Sardinien/Elba/Gardasee/...)
Frankreich
Portugal (Madeira)
Thailand (Andamanensee/Golf v. Thailand)
Malediven (Nord- u. Südmale)
Ägypten (Hurghada/Sinai/Berenice/...)
Türkei (Kas)
Kenia
Tansania
Griechenland (Zakynthos)
Indonesien (Bali, Nusa Penida)
Kapverden
Tauchsafaris
Tansania (Pemba) 2005
Ägypten (Südtour) 2005
Ägypten (Nord-Brothers) 2007
Daedalus - Fury Shoals - Elphinstone 2008
Ägypten (Nordtour) 2009





Petra Schnorchler
Alle Bilder können durch Mausklick vergrößert werden

Bali 2005 – Tauchen für Individualisten – von Günter Hammes

Bali stand bisher als Tauchdestination nicht im Fokus meines Interesses. Das mag damit zusammenhängen, dass der Süden der Insel mit seiner touristischen Infrastruktur und Badeorten wie Kuta, Nusa Dua, Legian oder Sanur sich nicht zum Tauchen eignet. Das allgemein kulturelle Interesse überwog, als wir uns dafür entschieden, in diesem Jahr Bali zu bereisen. Die Insel der Götter mit ihren Bilderbuch-Reisterrassen hatte es uns angetan. Land & Leute wollten wir kennen lernen. Da nach unseren Erfahrungen Pauschalreisen dazu nur bedingt geeignet sind, sollte eine individuelle Reiseplanung her. Die Begriffe „Bali“ und „Tauchen“ gab ich eher aus Gewohnheit in die Suchmaschine ein. Danach galt es die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei trat eine Internet-Seite aus dem Kreis der „üblichen Verdächtigen“ deutlich hervor. Beate (Bea) Goldschmidt, eine international erfahrene, landessprachliche Tauchlehrerin aus dem süddeutschen Raum, hatte sich in Bali verliebt und war dort hängen geblieben. Sie bietet für Kleingruppen individuell betreute Tauchausflüge und Rundreisen, teils abseits der Tauchtouristenrouten an. Ihre Homepage ist übersichtlich, bietet eine Fülle nützlicher Infos und bringt einiges an persönlicher Ausstrahlung rüber. Wo sonst wird Milka-Schokolade (bevorzugt Noisette) zum Vertragsbestandteil. Eine erste vorsichtige Anfrage per E-Mail lautete: „Kleinstgruppe, (1 Taucher / 1 Nichttaucher) sucht Anschluss an Kleingruppe für Bali-Rundreise im September.“ Mit Bea waren wir uns schnell einig, dass sie die Tour gegebenenfalls auch mit uns alleine macht. Den Rahmen bildete eine Pauschalreise mit insgesamt fünf Übernachtungen in Sanur, Stoppover in Singapur und Flug mit gleichnamiger Airline (gebucht über Meiers Weltreisen). Herzstück des Urlaubs stellte ein zehntägiger buchungsfreier Zeitraum für unsere Tauchtour dar. Die Gestaltung überließen wir Bea, lediglich die Unterkunftskategorie gaben wir an. Bea’s Business besteht aus einem Kleinbus, ihrem Fahrer „Kadek“ und ausgezeichneten Verbindungen quer über die Insel, die u.a. darauf zurückzuführen sind, dass sie die mitgebrachte Schokolade beim Smalltalk bereitwillig mit den Balinesen teilt. Balis taucherische Highlights liegen im Nordwesten bzw. im Osten des Eilandes. Hier sind insbesondere die vorgelagerte Insel Menjangan mit fast unberührten Korallenriffen, die Region um Tulamben mit dem Wrack der US Liberty sowie die Tauchgründe bei Padang Bai und rund um Nusa Penida zu nennen. Die Tauchplätze waren teilweise von Land aus erreichbar oder wurden mit den Auslegerbooten der Fischer bzw. bei Bedarf mit dem Speedboot angefahren. Dabei hat es Bea immer verstanden, die Touristenströme zu umgehen, so dass wir meist die einzigen am Tauchplatz waren. Die Gewässer um Bali sind ausgesprochen abwechslungsreich. Während der Nord-Westen der Insel „Easy Diving“ bei strömungsarmen 28°C bietet, sind im Osten, wo sich die Wasser des Indischen Ozeans mit denen des Pazifik mischen, starke Strömungen mit Wassertemperaturen von weniger als 20°C an der Tagesordnung. Die Bandbreite maritimen Lebens, die mir auf unseren Tauchgängen präsentiert wurde, reicht von Pygmäenseepferdchen über Schaukelfische, Leierfischen, Geisterpfeifenfischen, Zwergfeuerfischen, Geistermuränen, Baramundi, Porzellanschnecken, Spanischen Tänzerinnen bis hin zu Büffelkopf-Papageifischen, Thunfischen, Adlerrochen, Haien und Mondfischen. Das Austauchen innerhalb eines riesigen Makrelenschwarms führte zu meinem bisher längsten Sicherheitsstop (20 Minuten). Kurzum: Ich bekam 10 Tage lang (21 Tauchgänge) das Grinsen nicht mehr vom Gesicht. Neben dem Tauchen standen Ausflüge zu einem wunderschön gelegenen Wasserfall, ins Inselinnere oder zum Shopping auf unserer Agenda. Mit Bea’s Insider-Tipps kam man easy durch den Urlaub. Sie wusste immer, wo es super leckeres Bali-Food zu Spottpreisen gab.

Nähere Informationen über das Tauchen mit Bea erhaltet Ihr unter
Alle Bilder können durch Mausklick vergrößert werden