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Reisebericht St. Johns Safari 2006

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> 450

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Spanien (Teneriffa/Gran Canaria/Lanzerote)
Ägypten (Sinai/Safaga/Marsa Alam)
Malediven (Südmale-Embudu)
Mexiko (Reviera Maya/Cozumel/Cenoten)
Türkei (Kemer/Side/Kas)
Deutschland (Ostsee-Timmendorf)
Italien (Sizilien)
Kreta Nord
Indonesien ( Bali )
Kapverden





Tauchsafaris
Ägypten Südtour 2005 MY Thunderbird
Ägypten Südtour 2006 MY Golden Dolphin
Ägypten St. Johns 2006 MY Sea Friend
Ägypten Nord & Brothers 2007 MY GD II
2-wöchige Expeditionssafari 2007
Farasan Banks & Farasan Islands
Saudi Arabien
Ägypten Nord - Wracks 2008 / 2009
Daedalus - Fury Shoals - Elphinstone 2008
Sudan - Nordtour 2009

Bericht

Am 11.12.2006 war es wieder mal soweit. Die mittlerweile 9 Tauchsafari im Roten Meer wurde angetreten. Von Köln ging es über Nürnberg mit der Air Berlin nach Marsa Alam. Veranstalter dieser Tour, war wie so oft der kleine, aber feine Tauchveranstalter Extratour aus Göttingen. Gebucht hatte ich zusammen mit Hoddel ein Sonderangebot vom 11-18.12.06 auf der M/Y Sea Friend. Das Schiff ist platzmäßig absolut top . Sowohl die Kabinen, als auch die Duschen, der Saloon, die Sonnendecks und ganz speziell das Tauchdeck lassen da keine Wünsche offen. Ebenso positiv war für mich zu vermerken, dass das Schiff über guten rutschfesten Holzboden verfügt und nicht wie schon oft erlebt über diesen ´überlackierten Sand.

Das Schiff ist 33m lang und 8m breit. Es wird befeuert durch 2 Schiffsdiesel a 900PS. Es verfügt über 11 Doppelkabinen mit Dusche und WC, sowie A/C. Die Kabinen verfügen über genügend Stauraum fürs Gepäck und sind auch so ausreichend groß. Weiterhin sind 2 Zodiacs und 2 Rettungsinseln, sowie GPS, Rettungswesten, 2 große Sauerstofftanks etc. an Bord. Lediglich der 1.Hilfekoffer war mehr als dünn ausgestattet. Auch Reserveausstattung war mal wieder nicht an Bord. Ein alt bekanntes Übel bei Safarischiffen.

Wie eigentlich immer bei Extratour wurde man am Flughafen von schon bekanntem ägyptischen Personal mit den Visas empfangen und kurze Zeit später ging es dann mit dem Bus nach Hamata. Es war eine bunt zusammengewürfelte Tauchgruppe von 15 Tauchern und 3 Taucherinnen, die alle eine recht harmonische und ruhige Woche erlebten.

Ziel der Safari war St.Johns, welches über die Fury Shoals angefahren wurde. Der Rückweg ging dann auf dem selben Weg retour. Der Kapitän, sowie die gesammte Crew hinterliesen, trotz einer langen Saison einen guten Eindruck. Sie waren jederzeit freundlich und mit einer zurückhaltenden Art hilfsbereit. Auch mit den beiden ägyptischen Tauchguides konnten wir gut leben. Sie ließen uns viel Freiheiten beim Tauchen, was aber durch die Taucher nicht mit blödsinnigen

Tieftauchrekordversuchen ausgenutzt wurde. Das Essen war ok, wenn gleich auch nicht ganz so abwechslungsreich, wie schon erlebt. Zum ´Ärger´ einiger Taucher war nach dem ersten Tauchtag auch schon das ganze Bier aufgebraucht, die Crew hatte Tonic Water mit Bierdosen verwechselt. Auch gingen während der Tour einige Lebensmittel zur Neige, was nicht hätte passieren dürfen, aber sicher nicht Kriegs entscheidend war.

Als speziell negativen Punkt habe ich die fehlenden Ablagemöglichkeiten für Kamerasysteme angesehen. Auch Ladestationen für Lampen, Kameras etc. waren zuwenig vorhanden. Ebenso Reinigungsmöglichkeiten für all dieses Equipment war zu dürftig vorhanden. Gerade in der heutigen Zeit, wo mittlerweile fast jeder Taucher eine eigene Lampe hat und fast jeder 2.-3. mit einer kleinen Kamera oder schon einem komplexen System reist, habe ich es bei diesen großzügigen Platzverhältnissen nicht verstanden, warum hier ein Mangel herrschte.

Ebenso muss ich erneut anmahnen, dass kein Equipment an Bord verfügbar ist, falls einem mal ein Ausrüstungsgegenstand ´verreckt´. Ich hatte leider ein Komplettversagen meines fast neuen Lungenautomaten. Die 1.Stufe hatte plötzlich einen Defekt, der dazu führte, dass beide 2. Stufe abbliesen (nein, keine Vereisung...mit Eiskit und 24°C Wassertemperatur auch ziemlich unmöglich). Ein Notaufstieg aus 27 m war die Folge. Glücklicherweise hat mein Tauchpartner ´Hoddel´ ebenso die Ruhe bewahrt, wie ich, so dass alles glimpflich abgelaufen ist. Hätte er nicht den Automaten seiner Frau dabei gehabt, wäre die Tour für mich gelaufen gewesen.

Bezüglich der fehlenden Ablagemöglichkeiten und zu geringen Ladestationen sei gesagt, dass die Sea Friend nach unserer Tour ins Trockendock gefahren ist und der Kapitän meine Vorschläge aufgegriffen hat und umsetzen wollte. Na, dann mal schauen.

Taucherisch ist anzumerken, dass ich ein wenig enttäuscht war, da ich hier schon mehrfach war und sonst wesentlich mehr zu sehen bekam. Speziell der Makro Bereich war ein ziemlicher Ausfall. Ebenso waren wenig Haie und fast keine Schildkröten zu sehen. Dafür Unmengen Napoleone...OK, das ist halt Natur .........

Abschließend sei erwähnt, dass Hoddel jederzeit ein geduldiger und ruhiger Tauchpartner war. Es ist nicht immer leicht mit einem UW-Photographen zu tauchen, aber wir sind sehrgut miteinander ausgekommen und ich würde jederzeit wieder mit ihm losziehen.


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